Datenschutz und Nutzungserlebnis auf flüchtlinge.de

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Ihnen ein optimales Website-Erlebnis zu bieten und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren.

Weitere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzhinweisen und im Impressum.

Einwilligungseinstellungen

Hier können Sie eine eigenständige Konfiguration der zugelassenen Cookies vornehmen.

Technische und funktionale Cookies, für das beste Nutzererlebnis
?
Marketing-Cookies, um die Erfolgsmessung und Personalisierung bei Kampagnen gewährleisten zu können
?
Tab2

Willkommen auf FLüCHTLINGE.DE

flüchtlinge.de bietet Ihnen weiterführende Links auf Webseiten zum Thema Hilfe für Flüchtlinge auf Flüchtlinge.de

Startseite > Vertreibung

Der Begriff '''Vertreibung''' (von mittelhochdeutsch ''vertr?ben'' ?vertreiben, beseitigen, tilgen?) ist ein Oberbegriff, um das Phänomen einzelner Personen oder Interessengruppen zu beschreiben, die durch ihre Macht das Verhalten, Denken, Emotionen und Einstellungen einzelner Personen, sozialer Gruppen oder dergestalt bestimmen, dass diese zum Verlassen ihres Siedlungsgebietes gezwungen werden (Gewalt). Vielfach sind es in staatliche Maßnahmen, die gegenüber einer ethnischen, , sozialen oder politischen Gruppe ihren Ausdruck finden.

Definitionen und Abgrenzungen

Der Begriff der Vertreibung ist weder juristisch noch historisch klar und unmissverständlich definiert. Er war lange Zeit ein politischer Kampfbegriff und ist immer noch ein Terminus der politischen Sprache. Philipp Ther plädiert für folgende Definition:

Deportation unterscheidet sich von Vertreibung dadurch, dass eine spätere Rückkehr nicht ausgeschlossen ist. Außerdem findet sie immer innerhalb des Herrschaftsgebietes eines Staates statt.

Darüber hinaus werden zahlreiche Begriffe verwendet, die bestimmte Konnotationen haben:
  • ''Vertreibung'' beinhaltet erzwungenes Verlassen eines Ortes oder Gebiets aufgrund von Ausweisung oder (staatlicher) Verfolgung. Da es neben massiver Verfolgung politische und gesellschaftliche Diskriminierungen oder rein ökonomisch begründeten Druck unterschiedlichsten Grades gegeben hat und gibt, ist es ohne Nachweis einer Ausweisung oder Gewaltandrohung oft schwer, Vertreibung gegenüber freiwilliger Auswanderung oder auch freiwilligem großräumigem Ortswechsel innerhalb eines Staates abzugrenzen.
  • Ausweisung ist ein Verwaltungsakt mit dem Ziel, die Anwesenheit des Betroffenen in einem Land zu beenden und ihm Wiedereinreise und weiteren Aufenthalt zu verwehren. Ausweisungen stellen grundsätzlich Interessen eines Staates oder einer Gemeinschaft über das Wohl des Ausgewiesenen.
  • Abschiebung ist der behördliche Vollzug einer in einem rechtsstaatlichen Verfahren festgestellten Ausreisepflicht (Ausweisung).
  • verlassen ihre Heimat nicht auf behördliche Anordnung, sondern um einer ? möglicherweise lebensbedrohenden ? Gefahr zu entgehen. Sie werden nicht unmittelbar zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen, sondern ''mittelbar''. Falls Flüchtlingen oder Ausgewiesenen die Rückkehr in ihre Heimat verwehrt wird, unterscheidet sich ihre Lage nicht mehr von der Lage von Vertriebenen.
  • etablierte sich mit der Weiterentwicklung des s bei Juristen und Historikern (und später auch in Medien und der Öffentlichkeit) als Begriff für Maßnahmen, die das Ziel haben, Bevölkerungsgruppen zu entfernen, die der Vorstellung der Behörden oder einer mächtigen Bevölkerungsgruppe von der sprachlichen oder kulturellen Zusammensetzung ihres Gemeinwesens widersprechen. Von den Methoden ist der Genozid mit Abstand die verbrecherischste, die Vertreibung aber auch hochgradig inhuman.
  • Staatlich erzwungene Umsiedlung hat in Imperien auch häufig dem Zweck gedient, verschiedene Bevölkerungsgruppen zu mischen, um dadurch separatistischen Aktivitäten vorzubeugen.
  • Neben vorrangig staatspolitisch motivierten Vertreibungen gab und gibt es auch immer wieder vorrangig wirtschaftlich motivierte im Rahmen großräumiger Änderungen der Flächennutzung. Beispiele sind große Staudammprojekte, in jüngerer Zeit etwa in der Volksrepublik China und in der , Tagebaue (etwa Ostdeutschland oder die Ville) sowie die Anlage von Großfarmen in Gebieten mit bisher traditionellen Wirtschaftsformen, etwa in Indonesien. Längst nicht immer sind die Behörden willens und in der Lage, Einwohnern, die diesen Projekten weichen müssen, angemessene Entschädigungen und attraktive neue Siedlungsgebiete zur Verfügung zu stellen.

Flucht ist das ungeordnete, teilweise panische Zurückweichen vor einem Feind, Angreifer, einer Gefahr oder einer Katastrophe. Häufig werden beide Begriffe zusammen ? in der Formulierung ?Flucht und Vertreibung? ? verwendet. In Deutschland und verbindet man den Begriff ?Vertreibung? im Alltagsverständnis vor allem mit der Flucht, Ausweisung und Zwangsumsiedlung von Deutschen aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches sowie aus dem Sudetenland, die nach dem Zweiten Weltkrieg im Ergebnis alliierter Übereinkunft unter die Verwaltung der Volksrepublik Polen und der Sowjetunion gefallen waren beziehungsweise wieder Teil der Tschechoslowakei wurden.

In der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR war ?Umsiedler? die offizielle Bezeichnung. Der Begriff ?Vertriebene? wurde vermieden.

Vertreibungen in der Antike

Als Babylonisches Exil wird die Epoche der Geschichte Israels bezeichnet, die 598 v. Chr. mit der Eroberung Jerusalems durch den babylonischen König Nebukadnezar II. begann und bis zur Eroberung Babylons 539 v. Chr. durch den Perserkönig Kyros II. dauerte. Ein Großteil der Bevölkerung, vor allem die Oberschicht, wurde nach Babylon exiliert oder deportiert und dort zwangsangesiedelt.

Zu den bekanntesten Vertreibungen im gehört die Vertreibung der Juden aus Palaestina nach der Niederschlagung des Bar-Kochba-Aufstandes von 132 bis 135 n. Chr.

Vertreibungen im Mittelalter

  • Vertreibung von Juden durch Pogrome in zahlreichen Ländern sowie von anderen religiösen oder ethnischen Minderheiten, Hugenotten, Katharern, von der Kirche sogenannten Ketzern (Waldenser, Katharer u. a.), von Muslimen in den von n betroffenen Gebieten etc.; oft waren diese Vertreibungen mit Massenmorden verbunden.
  • (747/748?814):
    • Umsiedlung von Friesen ins Binnenland zu deren besserer Kontrolle
    • Vertreibung der Sachsen aus Ostholstein um 811, als er dieses den bei der Unterwerfung der Sachsen verbündeten slawischen Wagriern überließ.
  • Friedrich I., genannt ?Barbarossa?:
    • 1162 Vertreibung der Einwohner Mailands aus ihrer Stadt, die sie lange Jahre nicht betreten und wieder aufbauen durften.

Vertreibungen in der Neuzeit (bis Anfang 20. Jahrhundert)

  • Vertreibung und an während der Besiedlung Amerikas und Australiens und danach, teilweise bis in die jüngere Vergangenheit. Viele Indianervölker wurden dauerhaft in Reservate deportiert.
  • Spanien:
    • 1492 werden die spanischen Juden (Sephardim) durch das Alhambra-Edikt der Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragon vertrieben. Die meisten Juden flüchten nach Portugal, wo sie fünf Jahre später weiter vertrieben werden.
    • Die Morisken werden um 1570 bis 1611, obwohl inzwischen getauft (also ethnische Säuberung), aus Andalusien zunächst teilweise in andere Gegenden Spaniens umgesiedelt, dann ausgewiesen, überwiegend nach Marokko und Tunesien.
  • :
    • 16. Jahrhundert: Tötung und Vertreibung tausender Hutterer (Anhänger von Jakob Hutter) sowie weiterer und Protestanten. 1540 wurden ungefähr 80 männliche Hutterer, die ihrem Glauben und gemeinschaftlichen Leben abzusagen nicht bereit waren, in ihrer Siedlung bei Steinabrunn in verhaftet, später gefoltert und getrennt von ihren Familien lebenslang als Rudersklaven auf den kaiserlichen Galeeren verurteilt. Kaiser Ferdinand II. (1619?1637) erklärte, ?lieber über eine Wüste als über ein ketzerisches Land herrschen zu wollen.? Nach der Niederlage der evangelischen Stände s in der (1620) wurden Tausende zur Auswanderung aus den tschechischsprachigen gezwungen, darunter Jan Amos Komensky (Philosoph, Erzieher und Bischof der ).
    • Erst Kaiser Joseph II. gewährte durch das Toleranzpatent vom 13. Oktober 1781 den Vertretern des Augsburger und Helvetischen Bekenntnisses (Lutheranern und Reformierten) sowie den nichtunierten Griechen (Orthodoxe) ohne Rücksicht auf den bisherigen Rechtsstand ein ihrer Religion gemäßes Privatexercitium und gewisse bürgerliche Rechte, die auf beschränkte bürgerliche Gleichberechtigung mit den Katholiken hinausliefen und somit vor Vertreibung schützten. Trotz des 1781 durch den erlassenen Toleranzpatentes für die Evangelischen wurden beispielsweise 1834 noch 440 Zillertaler aus Tirol ausgewiesen.
  • Nordamerika:
    • '' bekannt.
    • Der ?? ist benannt nach der 1800 und 1830 erfolgten zwangsweisen Umsiedlung von Indianerstämmen, um deren Land nutzen zu können;
    • der ?Lange Marsch? der Navajo im März 1864, die nach einem 563 Kilometer langen Gewaltmarsch ins Bosque-Redondo-Reservat in New Mexico mit Mescalero-Apachen zusammengetrieben wurden.
  • vertrieben, in manchen Gegenden über 90 % der Bevölkerung. Die vordergründig wirtschaftlich begründete Maßnahme (lukrative extensive Schafzucht) erfüllte auch einen politischen Zweck, da die Highländer an mehreren Aufständen gegen die englische Krone teilgenommen hatten.
  • ''.
  • ).
  • in den 1990er Jahren.
  • 1923?1991.

Vertreibungen während und nach dem Ersten Weltkrieg

  • vorgeworfen. Mehrere Hunderttausend Menschen wurden ermordet oder vertrieben.
  • in großer Zahl aus ihrem bisherigen Wohnort in den Staat ihrer Wahl zogen.
  • Die Angehörigen der vierten Alija (1924?1932) flohen vor den Judenverfolgungen des wiedererrichteten Polen nach Palästina.
  • auf die Regierung in Paris Druck ausgeübt hatte.
  • .
  • .

Vertreibungen vor und während des Zweiten Weltkriegs

Die Vertreibung eines großen Teils der durch immer weitergehende Formen der Entrechtung und Verfolgung seit der der Nationalsozialisten 1933 war ein Zwischenschritt bis zur Judenvernichtung, aus NS-Sicht ??, ab 1941; dabei wird sowohl von dem individuellen Erleben aus Sicht der Opfer (Zwang zum Gang ins Exil) gesprochen wie auch von einer Vertreibung ganzer Gruppen von Intellektuellen, Künstlern (z. B. Filmschaffende oder ?Verstummte Stimmen ? die Vertreibung der ?Juden? aus der Oper 1933 bis 1945? (Wanderausstellung)), Medizinern oder Juristen und anderen durch Gesetzgebung und Maßnahmen im Geschäftsleben oder privaten Umfeld.

1939 vereinbarten Adolf Hitler und Benito Mussolini die Umsiedlung der Südtiroler, die so genannte Option. Dabei wurden Südtiroler gezwungen, zwischen der Aufgabe ihrer Heimat und der Aufgabe ihrer deutschen Sprache und Kultur zu wählen. Wer sein Volkstum behalten wollte, musste verlassen. Unter dem Eindruck der intensiven Propaganda der beiden Diktatoren entschieden sich rund 86 Prozent für das Verlassen der Heimat. Etwa 75.000 haben Südtirol dann tatsächlich verlassen,

Zwischen Hitler und Mussolini wurde 1939 ebenfalls vereinbart, im Rahmen der beabsichtigten Aufteilung Jugoslawiens in deutsche und italienische Interessenssphären die Gottscheer aus ihrer seit 600 Jahren besiedelten Heimat im Süden des heutigen Sloweniens auszusiedeln. Unter erheblichem propagandistischen Druck entschieden sich nach der Besetzung Jugoslawiens 1941 12.000 der 13.000 Gottscheer für die Option der Umsiedlung in das ?Ranner Dreieck? genannte Gebiet der Untersteiermark südlich der Save um Bre?ice.

Zu den Maßnahmen nationalsozialistischer Rassen-, Großraum-, Siedlungs- und Bevölkerungspolitik gehörten groß angelegte Planungen und Umsiedlungsprojekte im Vorfeld und während des Krieges gegen die Sowjetunion. Dabei kam es zu brutalen Vertreibungen, Deportationen, Massakern und Verpflichtung zur Zwangsarbeit auch in anderen Gebieten, insbesondere nach dem deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt. In diesem Zusammenhang steht die von Hitler und Stalin 1939 vereinbarte Aussiedlung von Deutschen aus Gebieten unter sowjetischer Herrschaft, insbesondere aus Estland und Lettland sowie aus Bessarabien; die meisten von ihnen wurden in polnischen Gebieten (südliches Westpreußen, Posener Land oder ''Warthegau'', vereinzelt auch in anderen Teilen Polens) angesiedelt.

Die Deportationen unter sowjetischer Herrschaft, unter anderem im Baltikum 1940 sowie die Auflösung der Wolgarepublik der deutschen Minderheit als ein ethnischer Risikoträger und die Aussiedlung ihrer Bewohner nach Kasachstan und in andere Teile der Sowjetunion nach dem deutschen Angriff 1941 waren parallele Erscheinungen zu der deutschen Zwangsbesiedlung von zuvor ganz oder teilweise polnischen Gebieten, nachdem rund 650.000 Polen aus ihrer Heimat in das so genannte Generalgouvernement im Jahr 1941 vertrieben worden waren. Eine weitere Vertreibungsaktion betraf 110.000 Polen im Raum der südostpolnischen Stadt Zamo??, die Aktion Zamo??. Zuständig für die Vertreibung der Polen war auf deutscher Seite die Umwandererzentralstelle (?Amt für Aussiedlung von Polen und Juden?), für die Verwertung des zurückgelassenen Vermögens die Haupttreuhandstelle Ost bzw. die ?Treuhandstelle für das Generalgouvernement? und für die Neuansiedlung der Volksdeutschen unter dem Propagandabegriff ?Heim ins Reich? die Volksdeutsche Mittelstelle.

Der ''Generalplan Ost'', Grundlage der Maßnahmen in Polen, war das 1941 und 1942 vom Reichssicherheitshauptamt (RSHA) der SS ausgearbeitete Vorhaben, nach der Vernichtung der europäischen Juden weitere von den Nationalsozialisten als ?minderwertig? bezeichnete Rassen (vor allem ) langsam nach Ostrussland und Sibirien zu vertreiben. Voraussetzung war der Sieg gegen die Sowjetunion. Der '''' (?Nürnberger Kriegsverbrechertribunal?) hat diese Vertreibungen im Prozess Rasse- und Siedlungshauptamt der SS 1948 eindeutig als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit bewertet und geahndet. Auch die Neuansiedlungen wurden als Verstoß gegen die Haager Landkriegsordnung bestraft (vgl. ).

Vertreibung der Deutschen 1945 bis 1950

In der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs und nach dessen Ende wurden 12 bis 14 Millionen der Vertriebenen stellte die junge Bundesrepublik vor große Herausforderungen.

Weitere Vertreibungen während und nach dem Zweiten Weltkrieg

Ungefähr gleichzeitig mit der Vertreibung von Deutschen aus Teilen Osteuropas, besonders aus den östlichen Gebieten des Reiches, fanden in Ostmitteleuropa weitere Vertreibungen beziehungsweise ethnische Säuberungen statt, etwa zwischen Polen und der sowjetischen Ukraine, von in der Slowakei lebenden Ungarn und andere.

  • Die Vertreibungen in Online).</ref>
  • Die erzwungene Umsiedlung von Völkern in der Sowjetunion, die als politisch unzuverlässig angesehen wurden, durch Josef Stalins Regierung vor allem in der ersten Hälfte der 1940er-Jahre. Hierzu gehört die Deportation der Wolgadeutschen, Tschetschenen, Inguschen, Krimtataren, , Mescheten, Koreaner (''Korjo-Saram''), Pontos-Griechen, Kurden sowie vieler Esten, Letten, Litauer und Ukrainer. Alle diese Völker wurden innerhalb des sowjetischen Machtbereichs deportiert. Den Krimtataren gelang Ende der 1980er-Jahre die Rehabilitierung, ein großer Teil ist auf die Krim zurückgekehrt. Die polnische Volksgruppe in Litauen, im westlichen Weißrussland und in der Westukraine (in der deutschen Literatur oft ungenau als ?Ostpolen? bezeichnet) wurde teilweise nach Osten (Zentralasien) deportiert, teilweise 1945/46 nach Westen (Polen) vertrieben, teilweise konnte sie auch in ihrer Heimat verbleiben. Die Wolgadeutschen siedelten zum größten Teil von ihren zugewiesenen Wohnorten in Sibirien und Zentralasien seit den 1980er Jahren als Aussiedler beziehungsweise nach Deutschland aus.
  • Griechische Truppen vertrieben im Jahre 1944 einen Großteil der (Albaner) kollektiv nach Albanien, wobei es nach albanischen Darstellungen zu vielen Opfern unter der Bevölkerung kam.
  • Die Umsiedlung bzw. Vertreibung von etwa 1,2 Millionen Polen in den Jahren 1944 bis 1946 aus den der Sowjetunion angeschlossenen polnischen Ostprovinzen der Jahre 1919/20 bis 1939 nach Polen und in die nach dem Krieg de facto Polen angeschlossenen deutschen Ostgebiete.
  • Umsiedlung von ca. 150.000 Ukrainern aus Südostpolen in die vormals deutschen Gebiete im Nordwesten Polens, in der ?Aktion Weichsel?.
  • verpflichtete sich das ehemalige Jugoslawien dazu, 110 Millionen US-Dollar an Entschädigungszahlungen für die italienischen Flüchtlinge und ihre zurückgebliebenen Besitztümer zu leisten. Davon wurden bis 1991 etwa 17 Millionen ausbezahlt. Die Nachfolgestaaten Slowenien und Kroatien einigten sich, die Restschuld in Höhe von 93 Mio. untereinander zu verteilen in einem Verhältnis von 60 zu 40. Slowenien hat also zirka 56 Mio. Verbindlichkeiten, Kroatien 37 Mio. übernommen. Slowenien hat seinen Anteil bereits 2002 auf ein Konto der Dresdner Bank in Luxemburg eingezahlt. Die italienische Regierung hat sich aber geweigert, diese Zahlung als rechtmäßig anzuerkennen. Kroatien hat seinerseits angeboten, die eigene Schuld zu begleichen.
  • gelebt hatten. Die Umsiedlung der Slowaken ist auf freiwilliger Basis gelaufen, die Ungarn wurden größtenteils unfreiwillig umgesiedelt. Die Ungarn in der Slowakei haben von 1945 bis Anfang der fünfziger Jahre in rechtlosen Rahmen gelebt, einige Tausend bis Zehntausend sind unfreiwillig in Gebiete umgesiedelt worden, die im Sudetenland von Deutschen verlassen werden mussten. Heute leben um die 500.000 Ungarn in der Slowakei. Die Bene?-Dekrete sind in den ungarisch-slowakischen Beziehungen nach wie vor umstritten.
  • e aus den mehrheitlich von Angehörigen der anderen Religionsgemeinschaft besiedelten Gebieten vertrieben. Dieser brutale ?Bevölkerungsaustausch? betraf zwischen 14 und 15 Millionen Menschen. Etwas über sieben Millionen Muslime wurden von Indien nach Pakistan vertrieben, eine etwa gleich große Zahl Sikhs und Hindus aus Pakistan nach Indien.
  • Im News, 30. Mai 2001.</ref>
  • .
  • .
  • Zypern: Nach der türkischen Intervention in Nordzypern ab dem 20. Juli 1974 wurden mehrere Tausend griechische Zyprioten in den Südteil der Insel vertrieben.
  • in den Jahren 1991 bis 1995. Bereits während des Ersten Weltkrieges hatte es Vertreibungen im Gebiet des späteren Jugoslawien gegeben.
  • Weitere Vertreibungen geschahen in Afrika. Allein infolge des seit 2003 andauernden Darfur-Konfliktes sind über 2,5 Millionen Menschen vertrieben worden.

Vertreibung und Völkerrecht

Vertreibungen sind und gegen das Eigentumsrecht. Vertreibungen sind oft mit Enteignungen verbunden. Doch selbst eine Vertreibung ohne Enteignung würde das Eigentumsrecht der Vertriebenen verletzen, weil dieses Recht das Recht der Nutzung einschließt. Ein Vertriebener kann aber seine Immobilien nicht mehr nutzen.

Soweit Vertreibungen eine hinreichend klar definierte Gruppe betreffen und mit der Absicht durchgeführt werden, diese Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören, erfüllen sie außerdem den Tatbestand des es im Sinne der UN-Konvention von 1948.

Das Statut des Internationalen Strafgerichtshofes definiert Vertreibung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

In einem Gutachten, das 1991 im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung erstellt wurde, beurteilte der UN-Völkerrechtsberater , veröffentlicht am 2. Oktober 2002, unterstützt Ermacoras Wertung nicht.

, 21. Januar 2004, S. 7.</ref>

Vertreibungsverluste

Vertreibungsverluste gliedern sich in drei Kategorien:
  1. Verluste an Leib und Leben (vgl. Gesamterhebung),
  2. Materielle Verluste und wirtschaftliche Schäden,
  3. Ideelle und kulturelle Verluste.
Diese drei Verlustkategorien betreffen regelmäßig drei Gruppen:
  1. Die vertriebene Bevölkerung,
  2. Die aufnehmende Bevölkerung und
  3. Die neu angesiedelte Bevölkerung (von deren politischer Vertretung regelmäßig die Vertreibung ausging).

Die Verluste der vertriebenen Bevölkerung liegen auf der Hand. Aber auch die aufnehmende Bevölkerung hat zumindest kurzfristig oft unter Vertreibungen zu leiden. So wurde die Hungersnot der Nachkriegszeit in Deutschland (Hungerwinter 1946/47) durch die erzwungene Aufnahme von Millionen Vertriebenen auch für die einheimische Bevölkerung massiv verschärft.

Auch für die neue Bevölkerung stellt die Vertreibung oft keinen echten Gewinn dar, da diese häufig selbst eher unfreiwillig in dieses Gebiet gekommen sind, entweder durch wirtschaftlichen Zwang oder durch Vertreibung aus anderen Gebieten. Außerdem besteht in der Neubevölkerung oft die Furcht, dass sich die vertriebene Bevölkerung das Land wieder holt, so dass wenig Neigung zu langfristiger Standortsicherung besteht.

Posttraumatische Belastungsstörungen

Nach einer nicht repräsentativen Studie, die auf der Auswertung von 600 Berichten und Interviews der Vertriebenen- und Flüchtlingsgeneration des Zweiten Weltkrieges beruht, wurden folgende Störungen festgestellt: ?Sie leiden zum Beispiel unter Ängsten, Nervosität, Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, Alpträumen, werden von immer wiederkehrenden Bildern schrecklicher Erlebnisse gequält.?

Die politische Debatte über den Vertreibungsbegriff seit 1950

Im deutschen Sprachraum bezeichnet der Begriff in einem verengten Verständnis meist Ausweisung und Flucht deutschsprachiger Bevölkerung aus Grenzräumen mit nichteinheitlicher Bevölkerungsgeschichte oder isolierten mehrheitlich deutschen Sprachgebieten in den ehemals deutschen Ostgebieten, Polen, dem heutigen Tschechien und anderen Staaten Osteuropas nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Der Begriff ''Vertreibung'' beziehungsweise ''Vertriebene'' setzte sich erst Ende der 1940er-Jahre durch und wurde nur in der Bundesrepublik zur offiziellen, auch gesetzlich fixierten Bezeichnung dieses Vorgangs (Heimatvertriebene) beziehungsweise der von ihm Betroffenen. Bis dahin wurden zwangsumgesiedelte Deutsche begrifflich nicht von der Gesamtheit der ''Flüchtlinge'' (siehe Displaced Persons) unterschieden, zuweilen auch ? wie im späten nationalsozialistischen Sprachgebrauch ? als ?Evakuierte? bezeichnet.

Verwendung und genaue Bedeutung des Begriffs ''Vertreibung'' sind in Deutschland etwa seit den späten 1980er Jahren strittig, da die Abgrenzbarkeit zwischen (gewaltsamer) Vertreibung und (gewaltloser) Emigration zunehmend in Frage gestellt wurde. Von einigen Politikern und Publizisten wurde die These aufgestellt, der Begriff der Vertreibung bezeichne lediglich eine Form von Zwangsmigration und komme in der internationalen Forschung überwiegend als deutsches Lehnwort (im Englischen ''expulsion'' bzw. ''expellees'') vor, während außerhalb Deutschlands sonst eher von Deportierten oder Flüchtlingen (''refugees'') gesprochen wird. Hinzu komme die Konfrontation des Kalten Krieges, denn in jenen Nationen, die Flucht und Vertreibung der Deutschen ab 1944/1945 veranlasst hatten, wähle man eher verharmlosende Begriffe, etwa das tschechische Wort ''Odsun'' (dt. ?Abschiebung durch Abtransport?) und den Begriff ''Transfer'' (?Überführung?). Auch innerhalb Deutschlands sei der Begriff der Vertreibung und der Vertriebenen nicht immer selbstverständlich gewesen. Tatsächlich herrschte anfangs der Flucht- und Flüchtlingsbegriff vor, zudem wurde in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR offiziell gezielt von ?Umsiedlern? bzw. ?ehemaligen Umsiedlern? und ?Neubürgern? gesprochen. 1950 waren dies dort etwa 4,3 Millionen Menschen.

Eine eigenständige Benennung dieser Gruppe als ?Vertriebene? sei, so der Einwand, weniger durch evidente Tatsachen gerechtfertigt gewesen, sondern sie sei eher der Logik juristischer und politischer Zweckmäßigkeit geschuldet: Zum einen besaßen sie ? aufgrund ihrer deutschen Staatsangehörigkeit (bei den Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und aus dem Sudetenland) beziehungsweise als Volksdeutsche ? einen anderen Rechtsstatus als nichtdeutsche Deportierte und Flüchtlinge. Zum anderen bot die Wahl dieses Begriffes mehrere politisch und sozial erwünschte Möglichkeiten: Er schuf eine Distanz zwischen deutschen Deportierten und den von den Deutschen Deportierten ? Juden, Polen, Tschechen, Russen usw. Damit ermöglichte er in der Bundesrepublik einen Opferdiskurs, der eine tief greifende Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus erschwerte.

Einige führende Vertreter der deutschen Vertriebenen, namentlich der Vorsitzende der Landsmannschaft Schlesien, entwickelt wurde. In seiner Regierungserklärung von 1969 gab Willy Brandt offen die Bereitschaft zur Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als deutsch-polnische Grenze zu erkennen.

In den 1950er Jahren ließ sich durch die begriffliche Unterscheidung zwischen ?normalen? Deportierten und deutschen Vertriebenen die Forderung nach Revision der leichter aufrechterhalten. Die Forderung nach dieser Revision diente nicht zuletzt der Integration der Vertriebenen in die westdeutsche Nachkriegspolitik. Es sollte verhindert werden, dass die Vertriebenen sich in noch stärkerem Ausmaß Parteien zuwandten, in denen sich damals ehemalige Nationalsozialisten sammelten wie in der SRP, der DP, und dem Gesamtdeutschen Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten.

Das und völkerrechtlichen Standpunkt aus ging es in den 1950er und 1960er Jahren nicht um deutsche Gebietsforderungen an Polen, sondern um umstrittene polnische Gebietsforderungen aus der Vergangenheit an Deutschland.

In der DDR dagegen wurden die Zwangsumgesiedelten als Umsiedler bezeichnet, ein gruppenspezifischer Sonderstatus im Sozialrecht wurde namentlich bei der Verteilung enteigneter Flächen bei der Bodenreform von 1946 und im ?Gesetz zur weiteren Verbesserung der Lage der ehemaligen Umsiedler in der Deutschen Demokratischen Republik? vom 8. September 1950 fixiert, blieb jedoch im Unterschied zum langfristig angelegten Vertriebenenrecht der Bundesrepublik nur bis in die frühen fünfziger Jahren relevant. Außerdem anerkannte die DDR bereits 1950 im die Oder-Neiße-Linie als ?Friedensgrenze? zwischen der DDR und Polen. Sämtliche im Bundestag vertretenen Parteien mit Ausnahme der KPD legten gegen diesen Akt Rechtsverwahrung ein und bezeichneten ihn als ?null und nichtig?.

Die zeitgeschichtliche Forschung differenziert zwischen aufeinander folgenden Ereignissen der Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung. Heute stellen einige Historiker das damit bezeichnete Phänomen unter den Oberbegriff ''Zwangsmigration''. Dieser Sprachgebrauch lehnt sich an die Formulierung des damaligen Bundespräsidenten an, der in seiner Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 1985 die Vertreibung der Deutschen als ?erzwungene Wanderschaft? bezeichnet hatte.

Ein völliges Fallenlassen des Vertreibungsbegriffs ist aber ? angesichts seiner Verankerung im öffentlichen (nicht nur deutschen) Bewusstsein ? auch aus Sicht der politischen Linken ? praktisch nicht möglich. Wünschenswerter erscheint die Einordnung des Vertreibungsbegriffs in den Gesamtzusammenhang von Zwangsumsiedlungen im 20. Jahrhundert, so wie er in jüngster Zeit verstärkt vorgenommen wird. Lange Debatten um Begriffe haben die Wirkung, politisch heikle Fragen wie die nach der Zahl der Morde und Vergewaltigungen bei diesem Geschehen an den Rand der Diskussion zu drängen.

Darüber hinaus erscheint der politischen Linken der Versuch fruchtbar, Vertreibung und jede Form von Zwangsmigration im Rahmen des allgemeinen Migrationsgeschehens zu betrachten. Denn angeblich könne eine klare Trennung zwischen Zwangsumsiedlung, Flucht und ?freiwilliger? Migration häufig nicht vorgenommen werden.

Zum anderen zeigen neuere Untersuchungen zur Integration der Vertriebenen angeblich, dass der Umgang mit und das Verhalten von Vertriebenen mehr Parallelen als Unterschiede zu anderen Migrantengruppen aufweist. Konkrete Unterschiede, wie etwa die von den deutschen Vertriebenen bis zum heutigen Tage erhobenen Forderungen nach Aufklärung des Schicksals von mehreren Hunderttausend spurlos Vermissten, Rückkehrrecht, Heimatrecht, Eigentumsrückgabe und Anerkennung ihres Schicksals als eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit im Sinne der Statuten des Internationalen Gerichtshofs von Nürnberg, dürfen nach dieser Sichtweise nicht über die großen Parallelen zwischen deutschen ?Zwangsmigranten? und ausländischen Zuwanderern in Deutschland hinwegtäuschen. Dennoch ? so diese Sichtweise ? werde man das Spezifikum der Zwangsmigration auch weiterhin zu berücksichtigen haben.

Die Vertreibungen der 1990er Jahre in .?

Peter Glotz zitierte 2001 Roman Herzog:

Sehr kontroverse Sichtweisen gibt es hingegen in der polnischen Politik. Während , Thema: ''Die Erinnerung an Flucht und Vertreibung'', Januar 2004.</ref>

Literatur

  • R. M. Douglas: ''?Ordnungsgemäße Überführung?. Die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg.'' Aus dem Englischen von Martin Richter. 2., durchgesehene Auflage, C.H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-62294-6 (Originaltitel: ''Orderly and Humane. The Expulsion of the Germans after the Second World War.'' Yale University Press [Juni 2012], ISBN 978-0-300-16660-6).
  • Dieter Blumenwitz (Hrsg.): ''Flucht und Vertreibung. Vorträge eines Symposiums, veranstaltet vom Institut für Völkerrecht der Universität München.'' Heymanns, Köln 1987, ISBN 3-45-220998-9.
  • Witold Sienkiewicz (Hrsg.): ''Illustrierte Geschichte der Flucht und Vertreibung. Mittel- und Osteuropa 1939 bis 1959.'' Weltbild Verlag, Augsburg 2009, ISBN 978-3-828-90903-8.
  • Wolfgang Benz (Hrsg.): ''Die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten. Ursachen, Ereignisse, Folgen.'' Neuausgabe, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-59-612784-X.
  • , München 2005, ISBN 3-486-56731-4.
  • Detlef Brandes, Holm Sundhaussen, Stefan Troebst (Hrsg.): ''Lexikon der Vertreibungen. Deportation, Zwangsaussiedlung und ethnische Säuberung im Europa des 20. Jahrhunderts.'' Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2010, ISBN 978-3-205-78407-4.
  • Eva Hahn, Hans Henning Hahn: ''Die Vertreibung im deutschen Erinnern. Legenden, Mythos, Geschichte.'' Ferdinand Schöningh, Paderborn/München/Wien/Zürich 2010, ISBN 978-3-506-77044-8.
  • Isabel Heinemann, Patrick Wagner (Hrsg.): ''Wissenschaft ? Planung ? Vertreibung. Neuordnungskonzepte und Umsiedlungspolitik im 20. Jahrhundert.'' Steiner, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-515-08733-9 (= ''Beiträge zur Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft'', Bd. 1).
  • Dierk Hoffmann, Marita Krauss, Michael Schwartz (Hrsg.): ''Vertriebene in Deutschland. Interdisziplinäre Ergebnisse und Forschungsperspektiven.'' Oldenbourg, München 2000, ISBN 978-3-486-64505-7.
  • Andreas Kossert: ''Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945.'' Siedler, München 2008, ISBN 3-88680-861-0.
  • Norman Naimark: ''Fires of Hatred. Ethnic Cleansing in Twentieth-Century Europe.'' Harvard University Press, Cambridge 2001.
    • deutsch unter dem Titel: ''Flammender Haß. Ethnische Säuberungen im 20. Jahrhundert.'' Beck, München 2004, ISBN 3-40651757-9.
  • Steffen Prauser, Arfon Rees: ''The Expulsion of the ?German? Communities from Eastern Europe at the End of the 2nd World War.'' European University Institute, Florenz 2004.
  • Holm Sundhaussen: ''Ethnische Zwangsmigration.'' In: '''', hrsg. vom , 2010.
  • Michael Schwartz: ''Vertriebene im doppelten Deutschland. Integrations- und Erinnerungspolitik in der DDR und in der Bundesrepublik.'' In: ''Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte'' (2008) Heft 1, S. 101?151.
  • Edward J Erickson: ''A Global History of Relocation in Counterinsurgency Warfare''. Bloomsbury Academic, London 2019, ISBN 9781350062580.

Weblinks

  • , Bundesminister für Vertriebene, Bonn 1953
  • Christina Weiss: ''Niemand will vergessen'', Die Zeit Nr. 41/2003 vom 2. Oktober 2003 (Christina Weiss war Staatsministerin beim Bundeskanzler und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien)
  • ''Die Erinnerung an Flucht und Vertreibung'', Zeitgeschichte-online, Januar 2004
  • (Klaus Bachmann/Warschau auf der Konferenz ?Gedächtnis ? Deutsche und Polen im Gedenkjahr 1995?)
  • ''Grenzverschiebungen: Zwangsmigration und Flucht von Polen, Deutschen und Tschechen im Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg''

Fußnoten